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Bericht von Szilvia Gábor über ihre Studienreise nach Deutschland

 Szilvia Gábor, Schülerin unseres Gymnasiums (Fóti Ökumenikus Általános Iskola és Gimnázium) hat zwei Wochen im September 2009 in Schlettau bei der Familie Walther in  Deutschland verbracht, um ihre Deutschkenntnisse zu vervollkommen. Während ihres Aufenthaltes in Deutschland hat sie mit der  Tochter Michelle der Gastfamilie zusammen das EGE besucht und war an allen  Schul- und Familienereignissen beteiligt.  Sie hat zu Hause die Aufgabe bekommen,  einen Bericht über ihre Studienreise  in deutscher Sprache   zu schreiben. Wir haben  ihren Bericht auf der Homepage unserer Schule veröffentlicht.       

Bericht von Szilvia Gábor über ihre zwei Wochen in Sachsen

Die Gastfamilie

Michelle ist 16 Jahre alt und wohnt in Schlettau. Sie geht  in die 11. Klasse im Evangelischen Gymnasium Erzgebirge in Annaberg.  Sie ist Mitglied  im Jugendchor in der Schule. Ihre Hobbys sind tanzen, Akkordeon spielen und  Musik. Sie geht  seit zwei Jahren in eine Tanzschule und spielt  seit 9 Jahren wöchentlich zweimal Akkordeon.  Einmal in der Musikschule und einmal in einem Orchester.

Michelle’s Eltern haben einen Laden in Schlettau. Ihre Mutti hat zwei Arbeitsplätze:  im Laden und in der Kunststofftechnik. Ihr Vati arbeitet nur im Laden. Sie haben seit 16 Jahren den Laden privat. Sie sind  seit 26 Jahren verheiratet und  haben vier Kinder, drei Töchter und einen Sohn,  aber zwei Kinder wohnen nicht mehr zu Hause.  Claudia ist Michelle’s große Schwester, Madeleine ist ihre Zwillingsschwester und Norbert ihr großer Bruder. Claudia ist 26, Norbert ist 30 und Madeleine ist auch 16 Jahre alt. Ihr Haus ist dreistöckig. Es hat eine Küche, ein Wohnzimmer, zwei Badezimmer, zwei Toiletten, vier Schlafzimmer, eine Terasse, einen Keller und eine Garage.  Michelle und Madeleine stehen um halb sechs auf und ihre Eltern später. Michelle geht um halb sieben mit Schulfreunden zum Bus. Dann fahren  sie zur Schule. Nach der Schule geht sie tanzen, in die Musikschule oder hat Freizeit. Sie  kommt  zwischen drei und fünf,   Madeleine kommt  zwischen zwei und vier,  die Eltern kommen abends nach Hause. Mittagessen isst jeder allein und Abendessen essen sie zusammen. Ein Wochentag ist in Deutschland wie ein Wochentag in Ungarn und ein Wochenende ist in Deutschland wie in Ungarn. Manche Leute müssen arbeiten, viele Jugendliche treffen sich mit Freunden und unternehmen zusammen oder allein etwas. Wir waren im Frohnauer Hammer, dann auf Fichtelberg und auf Bärenstein. Ich besuchte noch die Kleinbahn „Fichtelbergbahn” . In der zweiten Woche wurde bei Michelle in der Schule eine Festwoche anlässlich des 10 Jahrigen Bestehens veranstaltet.

Schlettau und Annaberg-Buchholz

Schlettau hat ungefähr 3000 Einwohner. Die Sehenswürdigkeiten der Stadt sind das Schloss, der Schlosspark, der Rosenpark, das Rathaus und eine kleine Kirche. Man kann hier das Schloss besichtigen, schnitzen oder  wandern. Es gibt in Schlettau  ein paar Leute, die einen eigenen Laden haben. Viele Menschen arbeiten außerhalb der Stadt, z. B: in Annaberg-Buchholz.

Annaberg und Buchholz waren früher zwei selbständige Sädte. Die Stadt ist von schönen  Bergen  umgeben. Zu Annaberg gehören  Frohnau, Schönfeld, Wisenbad, Geyersdorf, Canersdorf. Annaberg ist Adam Ries Stadt, eine große Kreisstadt.  Es hat zirca 30000 Einwohner. Die Sehenswürdigkeiten der Stadt sind  Pöhlberg, die St. Annen Kirche der  Barbara Uthmann Brunnen, das Adam Ries Museum, die Berg-Kirche, die  große Stadtmauer, Theater, die große Bibliothek, das Erzgebirgsmuseum. Es gibt in der Stadt sehr viele Vereine:  Geschichte, Sport, Fußball, Tischtennis, Leichtathletik, Musik, Schnitzen und Klöppeln. Viele Leute arbeiten in den  Dienstleistungen und im Handel, in der  Kunststoffindustrie  und in der Metallindustrie.

Das Leben im EGE

Das EGE hat zirca 500 Schüler. Das Schulgebäude war früher  Lehrerseminar, dann war es viele Jahre lang  Krankenhaus. Seit 2007 ist es Evangelisches Gymnasium. Es  ist sehr groß und  über 100 Jahre alt,  hat  5 Stockwerke, 15 Klassen und 6 Tutorgruppen.  Alle Klassenzimmer sind sehr mondern und gut ausgerüstet. Eine Tutorgruppe ist wie eine Klasse. Ab der elften Klasse gibt es statt Klassen Tutorgruppen.  Man muss sich am Ende der zehnten Klasse  für die Leistungskurse entscheiden. Leistungskurse sind für Schüler, die  sich mit  einem Fach ausführlich befassen wollen.  Die Tutorgruppen entstehen abhängig von den Wahlen der Kurse. In einer Tutorgruppe sind 25 Schüler. Pro Jahrgang gibt es zwei bis vier Klassen bzw. Tutorgruppen. In Michelle’s Jahrgang kommen alle Schüler miteinander gut aus. Es gibt keinen Streit und keine Eifersucht. In der Klasse 11. und 12. werden die Schüler nicht mit Noten bestraft, wenn sie sich verspäten oder keine Hausaufgabe schreiben. Die Schüler dürfen im Unterricht trinken und teilweise auch essen und  nach Information an den Lehrer auf Toilette gehen.

Die Lehrer können den Unterricht individuell gestalten, müssen sich aber an den Lehrplan halten. Sie bieten Förderunterricht an. Die Schüler können diesen Förderunterricht nutzen und müssen somit keine Privatlehrer in Auspruch nehmen. Tests werden sehr schnell korriegiert, damit sich die Schüler die nächste Stunde  verbessen können. Das Auswerten der Tests dauert höchstens ein bis zwei Tage. Die  Schüler duzen die Lehrer, aber nur beim Grüßen.

Hier ist eine Stunde 90 Minuten, eine Pause 30 Minuten, und die Mittagspause eine Stunde lang. Man muss  in der  Stunde nicht vor der Klasse sprechen, es gibt fast nur Tests. Bei  einem Physiktest dürfen die Schüler ein Tafelwerk benutzen. Sie haben für Mathe einen kleinen Computer.  Jeder Schüler hat so einen kleinen Computer. An der Schule gibt es ein Orchester aus Blechblasinstrumenten, aus Streichinstrumenten und Tasteninstrumenten. Es gibt auch einen Schülerchor und einen Eltern-Lehrer-Chor.

Wir haben in der Schule und zu Hause gegessen. In der Schule gibt es eine große Mensa mit Bio-Essen. Zu Hause haben wir Veschiedenes gegessen. Zum Früstüch gab es Brötchen mit Marmelade und Kaffee oder Tee. Als Pausenbrot gab es Sandwich mit Salat, Wurst, Käse und Gemüse. Zum Mittagessen gab es immer etwas anderes, z. b: Nudeln, Kartoffeln, Reis und Fleisch mit Salat. Am Nachmittag gab es Kuchen, Schokolade mit Capuccino. Zur Jause gab es viel Obst. Zum Abendessen gab es Brot mit Belag und vielerlei Salat. Die Deutschen  trinken sehr viel Kaffee und sie essen sehr viel Verschiedenes am Tag.  Mir haben die Berge, die Straßen, die gutgelauten Leute  sehr gut gefallen. Jeder ist mit jedem freundlich. Niemand ist eifersüchtig, und jeder kennt jeden. Die 90 Minuten langen Stunden und die moderne Schule haben mir auch gut gefallen. Hier gibt es keine Cliques in einer Klasse. Die ganze Klasse ist sehr sehr gut! Die ganze Umgebung ist wunderschön! Die Schüler bekommen nicht sehr viele Hausaufgaben. Sie müssen  täglich nur eine Stunde lernen.    

Letícia Sylvia Gábor

Iskolánk 2016. évtől a környéken egyedülállóként, az országban 16.-ként SAKKPALOTA REGIONÁLIS REFERENCIA ISKOLA

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